Beschluss: 100 Franken für ein Jahr Sport

Wer in der Männerriege Steinhausen mitmacht, profitiert dauerhaft: Körper und Geist sind gestärkt, weil das Programm sportlich wie gesellschaftlich ausgewogen ist. Der Jahresbeitrag von knapp 100 Franken ist gut eingesetzt.

Gesagt hat das an der kürzlich durchgeführten Generalversammlung niemand. Dennoch waren sich alle der gut 50 Anwesenden darin einig. Auch Irene Marti und Claudia Isenegger hätten als Delegation von Damenturnverein und Frauenriege zugestimmt.

So konnte Präsident Ivo Studer zügig durch die Traktanden führen. In diesen Zeiten ist man froh, wenn unangenehme Überraschungen ausbleiben, dafür aber Vorfreuden winken. Im Sommer ist eine Wanderung zum Ritomsee geplant. Die geselligen Anlässe wie der Ausmarsch am Gründonnerstag – nun mit Gregor Notter als Leiter – oder ein Minigolf-Turnier in den grossen Ferien sind wiederum gesetzt.

Und wie steht es mit dem Nachwuchs in diesem Dorfverein? – Beat Isler, Heinz Bachmann, Erwin Fassbind und Leo Stucki fanden mit Applaus Aufnahme. Wenn sie sich regelmässig zeigen, sind auch die Vorturner Werner Hunziker, Victor Jans, Toni Felder und Gregor Notter zufrieden. Die jüngere der beiden Riegen geniesst übrigens eine besondere Förderung durch Gaby Jans und Irene Marti, den Spezialistinnen für Pilates und T-Bow.

Wie jeder Verein ehrt die Männerriege die langjährige Zugehörigkeit und den Fleiss der Mitglieder. Dieses Mal war es Werner Schelbert, der auf rekordmässige 60 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken kann. Ruedi Lampart war als älterer Turner 32 Mal in der Halle, bei den „Jüngeren“ waren es mit je 25 Mal Uwe Gaier und Gregor Notter.

So viel los bei bescheidenem Budget? – Ja, man kommt mit rund 10‘000 Franken Ausgaben und Einnahmen aus. Das Vereinsvermögen liegt bei 20‘000 Franken.

Genug also, um ein währschaftes Nachtessen im „Rössli“ ausrichten zu können. Zuvor aber hatte Josef Wüest, der früher den USEGO – Laden in Steinhausen geführt und ein Weingeschäft betrieben hatte, den Apéro spendiert. Die Stimmung gewann entsprechend neue Höhen.

Für die Männerriege Steinhausen

Max Gisler

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